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Unsere letzten Projekte

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    “Inklusionsbüchle”

     

    Im Rahmen des Vorlaufprojekts des „Förderprogramms Inklusion der Aktion Mensch“ von November 2012 bis April 2013 in Kooperation mit der Stiftung Haus Lindenhof entstand unter anderem ein „Inklusionbüchle“ – 17 Geschichten aus dem Landkreis Göppingen, wie Inklusion gelingen kann.

     

    Klicken Sie hier, um einen Blick hinein zu werfen: Praxisbeispiele Inklusion

     

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    Projekt LebensTräume

     

    Unser Projekt LebensTräume endete im April 2013 mit einer großen Abschlussveranstaltung im Bürgerhaus in Kuchen.

    Ziel von „LebensTräume“  war, junge Menschen –  auch mit einem sehr hohem Assistenzbedarf  – dabei zu unterstützen,  ihre beruflichen Interessen und Fähigkeiten herauszufinden. „Persönliche Zukunftsplanungen“ und begleitete Berufspraktika waren dabei hilfreiche Werkzeuge. Das große Ziel war, bestenfalls langfristige betriebliche Inklusionsmöglichkeiten zu entwickeln. Auf diesem Wege wurden die Möglichkeiten zur Nutzung von  Persönlichen Budgets herausgefunden.

     

    • Das „Persönliche Budget im Berufsbildungsbereich“ (PB im BBB)
    • Das „Persönliche Budget zur Teilhabe am Arbeitsleben“
    • Das „Persönliche Budget für die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft“

     

     

    So wurde umfassend und nachhaltig für künftige Generationen mit passgenauer Assistenz eine Teilhabe inmitten der Gesellschaft angebahnt. Die Beteiligung einer WfbM ist nicht nötig.

     

     

    Bestandteil des Projekts waren verschiedene Gruppenangebote.

     

    Für Eltern:

    •  Peer Councelling „Eltern-beraten-Eltern-Treffen“  und den
    • “Infokreis Arbeit”,

     

     

     

    für Jugendliche:

    •  den neu gegründeten „TräumerTreff“.

     

     

     

    Drei freiberufliche Sozialpädagoginnen unterstützten das Projekt:

     

    • Cordula Edler, Dipl. Soz. Päd und M.A. Bildungsforschung hat uns die rechtlichen Möglichkeiten insbesondere zum Persönlichen Budget aufgezeigt und ist hierzu weiterhin eine Ansprechpartnerin
    • Annette Wanner, Dipl.Sozialpädagogin
      annette.wanner@gemeinsamleben-gp.de
      Schwerpunkt der Beratung im Projekt und weiterhin: Möglichkeiten des Persönlichen Budgets im Bereich BBB, Arbeit und Freizeit
    • Dr. Sabine Etzel, Pädagogin
      sabine.etzel@gemeinsamleben-gp.de
      Schwerpunkt der Beratung im Projekt und weiterhin: Persönliche Zukunftsplanungen www.persoenliche-zukunftsplanung.eu

     

    Die Erfahrungen, die wir innerhalb des Projektes machen durften, prägten uns und unsere Arbeit.  Gerne geben wir diese „Lebenserfahrung“ an andere weiter. Kurze Einblicke verschaffen Ihnen…

    • …die Portraits der ProjektteilnehmerInnen. Die Portraits der jungen Menschen, die immer noch ihren Arbeitsalltag z.B. unter Nutzung eines Persönlichen Budgets außerhalb einer WfbM gestalten, werden jährlich aktualisiert (Portraits 2015).
    • …unsere Präsentation_GL_Lebensträume  und
    • der gebundene Bericht von Professor Jo Jerg von der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg, der die wissenschaftliche Begleitung übernommen hatte. Der Bericht kann über die Hochschule erworben werden. Professor Jo Jerg Paulusweg 6 in 71638 Ludwigsburg praktikantin@eh-ludwigsburg.de. Stichwort: Buch LebensTräume verwirklichen, Schutzgebühr 7,00 € zuzüglich Porto

     

     

     

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    Projekt Fit

     

    2003 -2007 erarbeitete eine vom Elternverein angestellte und angeleitete Sozialpädagogin an der Bodelschwingh-Schule Göppingen unser Modellprojekt

     

    Fördern – Integrieren – Teilhaben (FIT),

     

    unterstützt durch die Landesstiftung Baden-Württemberg.

    Ziele und Inhalte des Projekts waren die Erarbeitung von alternativen Berufswegen außerhalb einer WfbM für Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung durch zunächst begleitete Betriebspraktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Zur Zielgruppe gehörten die jungen Menschen, die ein „ Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit leisten konnten“ und üblicherweise nach Beendigung ihrer Schulzeit in einen Berufsbildungsbereich einer WfbM wechseln sollten.

     

    FIT war für alle Beteiligten ein  Erfolg, zeigte es doch erstmalig an dieser Schule in größerem Ausmaß, dass  – mit der geeigneter Unterstützung – Praktika außerhalb einer WfbM für SchülerInnen mit geistiger Behinderung möglich sind und sich vorteilhaft auf die Entwicklung der Selbstständigkeit (Handy, Mobilität) auswirken. Einige SchülerInnen erhielten über ein Schulpraktikum die Möglichkeit, sich nach der Beendigung der Schulzeit im Rahmen eines „betriebsorientierten Berufsbildungsbereichs“, weiterhin in diesem Praktikumsbetrieb qualifizieren zu lassen. Damit hatten diese SchülerInnen mit Schulende und  dem Wechsel in eine WfbM bereits einen Fuß auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Langfristig sollten diese Qualifizierende entweder in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis oder in einen Außenarbeitsplatz einer WfbM hineingeführt werden.

     

    Als Erfolg ist es sicherlich auch zu werten, dass die Schule bzw. der Förderverein der Schule das Projekt bis heute – finanziert durch Spendengelder und in Kooperation mit der Lebenshilfe – weiterführt.

     

    Nicht zur Zielgruppe von FIT gehörten die Schülerinnen und Schüler, die in eine Förder- und Betreuungsgruppe wechseln sollten. Dieser Personengruppe sollte im Folgeprojekt „LebensTräume“ Rechnung getragen werden.

     

    Auch gab es bei FIT noch nicht die Möglichkeiten unabhängig von einer WfbM den Berufsbildungsbereich zu organisieren. Diese Möglichkeit wurde erst im Projekt „LebensTräume“ eröffnet.

     

     

    Hier finden Sie den Abschlussbericht: Abschlussbericht_FIT